Praxis für Chinesische Medizin
Elisabeth Wysocki

in Kerpen-Sindorf

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Blutegeltherapie

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Der Blutegel
(Hirudo medizinalis oder verbana)

Die Therapie:

Die Behandlung mit Blutegeln ist seit mehr als zweitausend Jahren bekannt und wird erfolgreich eingesetzt.

Der Speichel des Blutegels enthällt enzündungshemmende, schmerzstillende und blutverdünnende Substanzen. So wird eine Reinigung und Heilung des Gewebes eingeleitet. Die schmerzlindernde Wirkung kann monatelang anhalten. Der Blutegel ist somit eine biologische Apotheke mit einer Reihe von Wirkstoffen, die auch in Arzneimitteln der Schulmedizin zum Einsatz kommen.

Was passiert bei der Blutegeltherapie?

Eine Behandlung dauert meist zwischen 60 und 90 Minuten. Abhängig von der jeweiligen Indikation, ist häufig eine einmalige Sitzung ausreichend. Zu Behandlungsbeginn wird der Blutegel an der entsprechenden Stelle angesetzt und saugt sich fest. Dieser Vorgang ist weitgehend schmerzfrei, da der Blutegel hierbei wahrscheinlich schmerzlindernde Stoffe abgibt. Im weiteren Verlauf leitet der Blutegel die Wirkstoffe beim Saugen in das Gewebe ein und fällt anschließend von alleine ab. Die kleine Bisswunde wird 8 bis 12 Stunden offen gehalten und blutet nach. In dieser Zeit muss die Wunde gut mit saugfähigem Verbandsmaterial abgedeckt sein.

Blutegel sind als Fertigarznei eingestuft und unterliegen den gleichen Anforderungen an Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit, die an alle zulassungspflichtigen Arzneimittel gestellt werden.

Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin: Wie die meisten Naturheilverfahren wird die Blutegeltherapie  von der Schulmedizin nicht anerkannt. Sie gehört nicht zum allgemeinen medizinischen Standart. Wissenschaftliche Beweise seien noch nicht ausreichend erbracht worden und die Wirksamkeit ist nicht hinreichend gesichert und anerkannt.

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